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Sport und Depressionen

Ich grüße Dich,
zum Start in diesen hervorragenden Freitag hoffe ich, dass es dir gut geht und Du bereits in den Podcast vom Sonntag reingehört hast?! Noch nicht, dann wird es aber Zeit 
Der heutige Motviationsimpuls ist ein ganz Besonderer, denn kennst Du das, wenn Du viel am PC gesessen hast und Dich leicht müde und schlapp fühlst? Das ist nicht selten und genau das ist der Grund, warum es so ungemein wichtig ist in der jetzigen Zeit vor alle, fit und gesund zu sein, Es geht doch nicht darum, jeden Tag 15km laufen zu gehen, aber es geht darum, sich darauf zu fokussieren, wie wertvoll ein solches Privileg sein kann, wenn Du es schaffst, Spaß an der Bewegung zu haben.
Ich erlebe das oftmals auch in meiner täglichen Arbeit als Personal Trainer und Coach, dass Menschen mit Depressionen, oder generell Ängsten zu mir kommen. Hierbei geht es nicht darum, den Psychologen zu spielen, vielmehr geht es darum die Symptome etwas zu lindern. Depressionen können sich tatsächlich auf verschiedene Weise bemerkbar machen. Die häufigsten Symptome, die ich wahrnehme sind eine anhaltend gedrückte Stimmung, aber auch eine extreme Antriebs- und Freudlosigkeit.
Am Anfang habe ich mich noch gefragt, warum diese Menschen ein merkwürdiges Desinteresse zeigen, obwohl sie selbst an Hobbys und Aktivitäten interessiert sind. Für Menschen mit Depressionen gibt es verschiedene Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Aber speziell Walking, Joggen, Radfahren, werden häufig empfohlen, um depressive Beschwerden zu lindern oder ihnen sogar vorzubeugen.
Ich finde immer, dass Sport die perfekte Möglichkeit bietet, aktiv zu sein und auch mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.
Natürlich gibt es in vielen Studien die allgemeine Tatsache, dass der Nutzen von Sport und Bewegung bei Depression geprüft wird, aber dabei wird noch zu wenig mit anderen Sport- und Bewegungsprogrammen verglichen.
Zu der Frage, ob sich depressive Beschwerden bei Menschen, die an Sport- und Bewegungsprogrammen teilnehmen, verringern, kann ich persönlich natürlich nicht so eine fundierte Angabe machen, aber die Wirkung ist schon zu sehen. Vor allem im Thema Selbstwertgefühl ist der Faktor durchaus vorhanden. Beispielsweise fällt auf, dass Menschen, die sich regelmäßig bewegen, im Durchschnitt etwas weniger Beschwerden haben, als die Personen, die nichts machen. Bei mittelschweren Depressionen kann Sport und auch eine regelmäßige Bewegung Psychotherapie natürlich nicht ersetzen. Im Allgemeinen muss ich feststellen, dass Bewegung den Geist in Balance hält und das ist genau das, was diese Menschen benötigen. Oftmals hängt es auch mit den Personen zusammen, die das Training leiten. Das Vertrauen muss da sein und die Person muss sich fallen lassen können! Ohne das geht es nicht.
Die vielgenannte „Baustelle Gehirn“ ist mindestens ein Prozess, den man 3-5 Jahre begleiten muss. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit kann völlig normal sein und damit muss man als Coach rechnen, aber miese Launen vergehen wieder, eine Depression bleibt oftmals länger.
Zum Abschluss habe ich 4 Faktoren mitgebracht, die solch ein Depression auslösen können:

  • Falsche Bindungen
  • Enttäuschungen
  • Misserfolg
  • ein negatives Selbstbild.

Natürlich sind die Sportmöglichkeiten vielfältig und richten sich auch nach den persönlichen Vorlieben.
Ausdauersportarten wie Laufen oder Wandern sind immer großartig. Ballsportarten zielen eher auf die soziale Entwicklung ab und können bei falscher Anwendung zu Frustration führen.
Wenn Du Fragen zu dem Thema hast, melde dich gerne!

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